Das Diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine ernsthafte Folgeerkrankung bei Diabetes mellitus.
Es entwickelt sich oft schleichend – und genau das macht es so tückisch.
Wer die wichtigsten Warnzeichen kennt und täglich aufmerksam bleibt, kann Komplikationen vorbeugen und das Risiko deutlich senken.
Mit diesem Merkblatt wollen wir Ihnen auf einen Blick aufzeigen, was das DFS (diabetisches Fußsyndrom) ist, wie man es erkennt, und was man tun kann, um erfolgreich vorzubeugen.
✅ Was ist das Diabetische Fußsyndrom?
Beim DFS entstehen Wunden oder Verletzungen unterhalb des Knies, die schlecht heilen.
Ursache ist meist eine Kombination aus drei Faktoren:
- Neuropathie – geschädigte Nerven, die das Schmerz- und Temperaturgefühl vermindern
- Angiopathie – Durchblutungsstörungen durch verengte Gefäße
- Infektionen – kleine Verletzungen können sich schnell verschlimmern
🔍 Woran erkenne ich erste Warnzeichen?
- Druckstellen, Blasen oder offene Stellen am Fuß
- Rötungen, Schwellungen oder Verfärbungen
- Verhornungen und Schwielen
- Vermindertes Schmerzempfinden („taube Füße")
- Kalte, blasse oder bläuliche Füße
👉 Treten solche Veränderungen auf, sollte umgehend eine ärztliche Abklärung erfolgen.
🛡️ Was kann ich tun, um vorzubeugen?
- Blutzucker regelmäßig kontrollieren und stabil einstellen
- Tägliche Fußkontrolle (auch zwischen den Zehen, ggf. mit Handspiegel)
- Geeignetes Schuhwerk tragen; orthopädische Schuhe können bei Fehlstellungen sinnvoll sein – bitte immer ärztlich/podologisch abklären
- Schuhe täglich auf Fremdkörper prüfen
- Nicht barfuß gehen, auch nicht im Haus
💡 Merksatz
Das diabetische Fußsyndrom entsteht oft schleichend – und genau darin liegt seine tückische Gefahr.
Regelmäßige Aufmerksamkeit und rechtzeitige Vorsorge sind der beste Schutz.
📌 Mehr erfahren
In unserem ausführlichen Ratgeber finden Sie weitere Informationen zu Ursachen, Ernährung, Pflege und professioneller Fußbehandlung:
👉 Zum Hauptartikel: „Diabetisches Fußsyndrom – was ist das?"
Lebensmittel beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS)